Oberspreewald-Lausitz

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Bärbel Weihmann

Kontaktdaten:

Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

Tel: 03541 / 8705141
E-Mail: baerbel-weihmann@osl-online.de
WWW: http://www.osl-online.de/texte/seite.php?id=91547

Förderzeitraum

Bundesprogramm VIELFALT TUT GUT: Entwicklung und Implementierung: 09/2007-12/2010

Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN: Sicherung der Nachhaltigkeit: seit 01/2011

Fördergebiet

Städte aus dem Kreisgebiet Lauchhammer, Ruhland, Schwarzheide, Lübbenau/Spreewald, Senftenberg, Schipkau, Großräschen

Größe des Fördergebiets

728 km²

Einwohnerzahl

101191

Leitziele

A) Die bestehenden Bündnisse und Netzwerke werden ausgebaut, gefestigt, weiterentwickelt und professionalisiert, sowie eine effektive und qualifizierte Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure angestrebt.
B) Die Bürger des Landkreises, insbesondere Unternehmen der Wirtschaft, Jugendliche, Eltern, Lehrer und Erzieher verfügen über ein demokratisches Grundverständnis, lehnen Diskriminierung und Gewalt ab und erkennen den Wert und die Sinnhaftigkeit demokratischer Prozesse und Strukturen. Sie engagieren sich für Vielfalt, Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus.

Handlungskonzept

Durch die aktive Zusammenarbeit der Koordinierungsstelle, des Begleitausschusses und des Ämternetzwerkes soll eine wesentliche Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und die Festigung der geschaffenen Bündnisse und Netzwerke bei der Auseinandersetzung mit den Problemen des Extremismus in all seinen Formen und in allen Ebenen erreicht werden. Neben der Stärkung des demokratischen Gemeinwesens orientiert sich diese Auseinandersetzung schwerpunktmäßig auf folgende Bereiche: Aktivierung, Stärkung, Stabilisierung und Erweiterung der vorhandenen Bündnisse und Netzwerke. Durch gezielte erweiterte Kommunikationen in den einzelnen Kommunen soll ein Austausch zwischen den Ämtern, Institutionen, Initiativen und Netzwerken gefördert und verbessert sowie demokratische Prozesse erlebbar gestaltet werden. Zur nachhaltigen Verstetigung von Strukturen wird an den bisherigen Erfahrungen angesetzt, um das Erreichte dauerhaft zu sichern. Dabei ist darauf zu achten, dass Doppelstrukturen vermieden werden und eine Steigerung von Synergieeffekten erreicht wird. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch, gute Ergebnisse von Projektarbeiten in den einzelnen Kommunen öffentlich zu kommunizieren und durch wirksame Maßnahmen die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu steigern. Durch verschiedene Projekte wurden in Bildungsveranstaltungen wie Seminare und Workshops grundlegende Kenntnisse und Informationen über Ursachen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus vermittelt. Diese Wissensvermittlung und inhaltliche Auseinandersetzung gilt es weiter zu vertiefen und zu stabilisieren. Durch Entwicklung von Qualitätsstandards bei der Demokratie- und Toleranzerziehung werden vorwiegend Angebote unterbreitet, die zur Selbstbestimmung und zu verantwortungsvollem Handeln befähigen und ein hohes Maß an Beteiligung und Mitwirkung erfordern. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Kommunikation zwischen Koordinierungsstelle, Begleitausschuss und Ämternetzwerk. Zur Bewertung von Projektvorschlägen werden die entwickelten Auswahlkriterien weiterhin angewendet bzw. neuen Zielstellungen angepasst. In welcher Form die geplanten Zielstellungen realisiert werden, müssen die Diskussionen und konkreten Festlegungen in der Umsetzungsphase 2011 aufzeigen.

Zielgruppen

Leitziel 1:
- Lokale Netzwerke und Gruppierungen
- Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens
- deutungsmäßige Akteurinnen und Akteure aus Unternehmen und der Politik

Leitziel 2:
- Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, die sich gegen Rechts engagieren wollen
- Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
- Migrantinnen und Migranten, Ausländerinnen und Ausländer: Beteiligungsangebote zur Integration

Begleitausschuss

Der Begleitausschuss umfasst 19 Mitglieder und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, des Ämternetzwerkes, der Verwaltung, des Polizeipräventionsrates, der Kreisjugendfeuerwehr, der Politik und Zielgruppenvertreter sowie der Koordinierungsstelle zusammen, wobei einige Mitglieder eine Doppelfunktion wahrnehmen.



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