Frankfurt/Oder

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Ina Grahl

Kontaktdaten:

Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Amt für Jugend und Soziales
Logenstraße 8
15230 Frankfurt (Oder)

Tel: 0335 / 5525108
E-Mail: Ina.Grahl@frankfurt-oder.de
WWW: http://www.lap-ffo.de

Förderzeitraum

Bundesprogramm VIELFALT TUT GUT: Entwicklung und Implementierung: 01/2007 - 12/2010

Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN: Sicherung der Nachhaltigkeit: seit 01/2011

Fördergebiet

Stadt Frankfurt/Oder

Größe des Fördergebiets

148 km²

Einwohnerzahl

59.925

Leitziele

Leitziel 1:
Bürger/innen der Stadt, insbesondere Kinder und Jugendliche, verfügen über ein demokratisches Grundverständnis, lehnen Diskriminierung und Gewalt ab, erkennen die Sinnhaftigkeit und den Wert demokratischer Prozesse und Strukturen. Sie engagieren sich für Vielfalt, Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus, Fremden-feindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus
Leitziel 2:
Kommunale Institutionen, Vereine, Verbände und zivilgesellschaftliche Gruppierungen oder Akteure verhindern die Beeinflussung von städtischen Bereichen (Jugendarbeit/ Kita/ Schule/ Kultur/ Sport- und Freizeit.

Handlungskonzept

Die Auseinandersetzung der Kommune mit Problemen des Rechtsextremismus sowie der Stärkung des demokratischen Gemeinwesens orientiert sich schwerpunktmäßig auf folgende Bereiche:
1.Vernetzung/ Kommunikation/ Beteiligung: Hier geht es darum, lokale Netzwerke zu aktivieren, zu stärken und zu stabilisieren. Der Austausch zwischen Ämtern, Institutionen, Netzwerken und Initiativen soll gefördert, verbessert sowie demokratische Prozesse erlebbarer gestaltet werden. BürgerInnen der Stadt, und insbesondere Jugendliche sollen stärker in die Entwicklung von Projekten einbezogen und für deren Umsetzung motiviert werden. 2.Interkulturelles Lernen/ Antirassistische Bildungsarbeit/ Demokratie-/ Toleranzerziehung: In Bildungsveran-staltungen (Seminare/ Workshops) werden grundlegende Informationen und Kenntnisse über Ursachen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus sowie Lernformen und -methoden für die Vermittlung von humanistischen, sozialen und demokratiebejahenden Einstellungen vermittelt.3.Nachhaltige Verankerung von Strukturen (Netzwerke, Bündnisse )sowie nachhaltige Einbindung des LAP in kommunale Entwicklungskonzepte: Hierbei wird besonderer Wert auf die Vermeidung von Doppelstrukturen und die Steigerung von Synergieeffekten gelegt. Schnittstellen zwischen LAP und Entwicklungskonzepten werden herausgearbeitet und mit den Beteiligten sowie in der Öffentlichkeit kommuniziert.

Zielgruppen

Bereich I:
-
Erwachsene wie Eltern, Großeltern sowie weitere Bezugspersonen mit einer latenten Neigung zu Rechtsextremismus,Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
-
Rechtsextremistisch gefährdete Jugendliche
-
Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen
-
Kinder und Jugendliche, die sich gegen Rechts engagieren wollen
-
MigrantInnen (Unterbreitung von Beteiligungs-angeboten zur Integration) Diese Zielgruppen sollen für eine an demokratischen Grundsätzen orientierte Mitwirkung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewonnen werden.
Bereich II:
-
Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und SozialpädagogInnen
-
Lokale Netzwerke und Gruppierungen
-
VertreterInnen von Vereinen und Kirchen
-
VertreterInnen aus Sportvereinen
-
VertreterInnen der Wirtschaft
-
VertreterInnen aus der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens deutungsmächtige Akteurinnen und Akteure aus Unternehmen, Politik, Medien und Meinungsbildung (zum Beispiel Hanse-/ Rotary-/ Lions-/ Kiwanis-Club) Für die Realisierung der Ziele sind neben den direkten AkteurInnen und MaßnahmeträgerInnen ergänzend MultiplikatorInnen und meinungsbildende Akteursgruppen von herausragender Bedeutung, um die Wirkungskraft des Lokalen Aktionsplanes zu verstärken und zu verstetigen.

Begleitausschuss

Im Begleitausschuss ist ein breites Spektrum von zivilgesellschaftlichen Akteuren vertreten.Der Begleitausschuss in Frankfurt (Oder) setzt sich zusammen aus je einem Mitglied des Jugendhilfeausschusses, der Stadtteilkonferenz/Quartiersmanagment, der AG Jugend nach Paragraph 78 Sozialgesetzbuch VIII, der kleinen Liga der Wohlfahrtsverbände, der Gewerkschaften (Deutscher Gewerkschafts Bund), der Europa-Universität Viadrina, des Projektbeirates THINK; dem deutsch-polnischen Kompetenzteam (Jugendinitiative); des Amtes für Jugend und Soziales sowie dem Beigeordneten für Soziales,Gesundheit, Schulen, Sport und Jugend. Desweiteren wird dafür geworben , folgende Gruppen für die Mitarbeit in den Begleitausschuss zu aktivieren, da hier auch stimmberechtigte Positionen vorgesehen sind: Integrationsbeirat und Wirtschaft. Die Zusammensetzung des Begleitausschusses hat sich bisher bewährt.



Zurück