Ziele und Strategien

Vielfalt und Toleranz bilden die Grundpfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Diese Werte sind in Gefahr, wenn Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus an Raum gewinnen.

Besonders Jugendliche müssen daher schon frühzeitig für ein demo­kratisches Miteinander begeistert werden. Es gilt, sie gegen die Einflüsse rechts­extremistischer Organisationen und deren menschenverachtende Ideologien zu stärken.

Bei dieser zentralen Aufgabe sind alle demokratischen Kräfte gefragt. Im Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN haben daher Bund, Länder und Kommunen ihr Engagement für ein demokra­tisches Zusammenleben gebündelt und gemeinsame Handlungsstra­te­gien etwickelt.

Eng vernetzt arbeiteten Entscheidungsträger auf politischer Ebene mit Verwaltungen und Ämtern genauso wie mit zivilgesellschaftlichen Ein­richtungen und Initiativen zusammen. Im Rahmen des Bundesprogramms wurden dadurch langfristige Netzwerke auf kommunaler Ebene und auf Landesebene gestärkt und modellhafte Projekte erprobt und weiterent­wickelt.

Die Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, Demokratie- und Toleranzerziehung, soziale Integration, interkulturelles und interreligiöses Lernen / antirassistische Bildungsarbeit, kulturelle und geschichtliche Identität sowie die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen waren dabei die Schwerpunkte der Programm­umsetzung.