Abschlusstagung Modellprojekt „Ortsbegehung – Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft“

In dem von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg durchgeführten Modellprojekt setzten sich Jugendliche im Rahmen begleiteter Recherchearbeiten mit den gesellschaftspolitischen Strukturen des Nationalsozialismus in der lokalen Stadtgeschichte auseinander. Auf der am 25. November 2014 in Potsdam stattfindenden Abschlusstagung soll diskutiert werden, welches Vorgehen und welche Methoden der Bildungsarbeit in diesem Themenfeld besonders erfolgreich und förderlich sind.

So sollen Fragen diskutiert werden wie: Was ist bei einem Gedenkstättenbesuch vermittelbar, was kann Gedenkstättenpädagogik leisten? Wie kann das Thema des Widerstands im 3. Reich mit Jugendlichen thematisiert werden? Welche Methoden sind praktikabel und sinnvoll bei der Bearbeitung des Themas? Wie können die Lebensgeschichten der Zeitzeug/-innen weitergegeben werden, wenn sie nicht mehr vorhanden sind? Wie können lokale Bezüge und partizipative Ansätze eingesetzt werden?

In Workshops werden praktische Methoden zur thematischen Arbeit mit Jugendlichen vorgestellt und erprobt.

Das Projekt wurde von 2011 bis 2014 im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informatioen zum Modellprojekte "Ortsbegehung. Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft"

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