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TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN

Das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führte seit dem 1. Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" unter einem gemeinsamen Dach fort. Es zielte darauf ab, ziviles Engagement, demokra­tisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu fördern. Hierfür standen bis 2014 jährlich 24 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.

Angesprochen wurden besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multipli­katoren.

TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN konzentrierte sich auf drei Umsetzungsschwerpunkte:

Schwerpunkt 1:

Förderung Lokaler Aktionspläne in kommunaler Verantwortung zur Stärkung der Demokratieentwicklung vor Ort mit zwei Programm­bausteinen (Leitlinie bis 2013, aktualisierte Leitlinie ab 2014)

  • Entwicklung, Implementierung und Umsetzung Lokaler Aktionspläne
  • Sicherung der Nachhaltigkeit der integrierten lokalen Strategien der bestehenden Lokalen Aktionspläne

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Schwerpunkt 2:

Förderung von Modellprojekten, die innovative Ansätze zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ent­wickeln und erproben (Leitlinie)

Die Modellprojekte widmen sich vier Themen:

  • Auseinandersetzung mit historischem und aktuellem Antisemitismus
  • Auseinandersetzung mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen
  • Zusammenleben in der Integrationsgesellschaft
  • Umgang mit Vielfalt und Differenz im Elementar- und Primarbereich

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird die Finanzierung der Projekte auf verschiedene Schultern verteilt. Eine Kofinanzierung in Höhe von min­des­tens 50 Prozent ist daher erforderlich.

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Schwerpunkt 3:

Förderung und Unterstützung qualitätsorientierter Beratungsleistungen in den landesweiten Beratungsnetzwerken: 

Beratungsnetzwerke wurden bereits in allen 16 Bundesländern aufge­baut. Sie stellen jeweils anlassbezogene Mobile Beratungsteams zu­sammen, die professionelle Unterstützung anbieten. Schwerpunkt der Förderperiode ab 2011 ist die Weiterentwicklung einer qualitativen Beratungstätigkeit. So soll nicht nur die Beratungstätigkeit gefördert werden, sondern auch die Qualifizierung der Beraterinnen und Berater. Modulare Weiterbildungs­angebote sowie Qualitätsentwicklung und -dokumentation stehen dabei im Vordergrund.

Die Förder­bedingungen sind den Förderleitlinien (bis 31.12.2013) zu entnehmen.
Die aktualisierten Förderleitlinien ( ab 01.01.2014) finden Sie hier.

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