Wanderausstellung „VorBILDER - Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ gestartet

Am 10. September haben Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Deutschen Historischen Museum in Berlin den Startschuss für die Wanderausstellung „VorBILDER - Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ gegeben.

Logo der Kampagne „Sport und Politik - verein(t) gegen Rechtsextremismus“

Logo der Kampagne „Sport und Politik - verein(t) gegen Rechtsextremismus“

Die Fotografen Angelika und Bernd Kohlmeier haben Politiker- und Sportler-Paare porträtiert, die im Rahmen intensiver Gespräche eine Botschaft gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung formuliert haben und für Respekt und Achtung der Menschenwürde eingetreten sind. Die Fotoausstellung ist Teil der Kampagne „Sport und Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus“.

Der Bundesinnenminister dankte allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung und ihre klare Botschaft gegen Rechtsextremismus. Über Sportarten, Regionen und Parteien hinweg herrsche Konsens, dass Diskriminierung und Ausgrenzung keine Chance in unserer Gesellschaft haben.

Minister de Maizière erklärte: „Der Sport ist eine gute Plattform für Zivilcourage und bürgerschaftliches Engagement. Hier wird Fairplay und Respekt vor Mit- und Gegenspielern vermittelt. Der Sport macht junge Menschen stark, gibt ihnen Selbstbewusstsein und die Kraft, Nein zu sagen.“

„Gemeinsam den Absprung schaffen“, auf diese Botschaft haben sich Carina Vogt und Minister de Maizière bei ihrem gemeinsamen Fotoshooting geeinigt. „Den Absprung schaffen, sich zu entscheiden, Mut zu beweisen, zu protestieren gegen rechtsextremistisches Gedankengut und menschenverachtende Stimmungsmache: Das ist leichter gesagt, als getan“, appellierte de Maizière. Genau deshalb seien Vorbilder so wichtig.

Auch Bundespräsident Gauck warb für mehr gesellschaftliches Engagement und sprach sich in seinem Grußwort dafür aus: „Verstärken Sie unsere Mannschaft! Treten Sie ein für Demokratie und Menschenrechte, wir brauchen Sie!“

„Unsere Ausstellung soll ein Denkanstoß sein, der von Stadt zu Stadt wandert. Wir besuchen dabei gezielt auch Vereine, die in ihrem Umfeld erhebliche Probleme mit rechtsextremistischen Gruppierungen haben“, so Minister de Maizière.

Die Ausstellung „VorBILDER - Sport und Politik vereint gegen Rechtsextremismus“ ist noch bis zum 14. September 2014 im Deutschen Historischen Museum zu sehen. Sie wird dann vom 17. September bis 31. Oktober im Glockenturm im Olympiapark zu sehen sein, bevor sie Berlin verlässt und am 17. November bei Eintracht Braunschweig gezeigt wird.

Nähere Informationen zur Ausstellung und zur Kampagne unter: www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de