LAP Duisburg

In diesem Jahr war das interkulturelle Hallenturnier „Fußball bei Nacht“ ein Teil des bundesweiten Aktionstages „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“.
Das Turnier wird schon seit 10 Jahren vom Fanprojekt Duisburg in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Duisburg durchgeführt.
Da das Turnier erst spät beginnt und bis in die Nacht hinein gespielt wird, fand die Veranstaltung - mit Rücksichtnahme auf die jugendlichen Teilnehmer - am Freitagabend, den 19.04 statt.
Das Turnier begann um 22 Uhr in der Sporthalle Beckersloh in Walsum. Gespielt wurde jeweils sieben Minuten. Für jeden Sieg gab es drei Punkte. Das Besondere an diesem Turnier sind die Fairnessregeln, nach denen gespielt wird: Gibt es keine gelbe oder rote Karte, werden zwei Extrapunkte für Fairness verteilt. So können auch Mannschaften, die ein Spiel verloren haben, punkten.
Erst in den frühen Morgenstunden standen die Gewinner des Wanderpokals und der Fairnesspokale fest: Sieger wurde die Mannschaft des Jugendzentrums Angertaler Straße, die komplett abräumte, da sie nicht nur den Wanderpokal, sonder auch einen Fairnesspokal mit nach Hause nehmen konnte. Zudem erhielten die Jugendzentren „die Insel“ und das Juzo, sowie die Mannschaft der Förderschulen  Eschenstraße/Kopernikusstraße die begehrten Fairnesspokale. Auch die anderen Mannschaften gingen nicht leer aus, so erhielt jede Mannschaft einen Fußball und eine Urkunde.
Ein Video vom interkulturellen Hallenturnier können Sie sich hier ansehen.

Hallenturnier „Fußball bei Nacht“
Hallenturnier „Fußball bei Nacht“

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LAP Hagen

Am 19. April gab es im Hagener Kunstquartier von 17:00 bis 19:00 Uhr Talk und Musik.
In diesem Rahmen fand eine Präsentation verschiedener Projekte statt, die in Hagen im Rahmen der Bundesprogramme „Vielfalt tut gut“ und TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN von 2007 bis 2013 durchgeführt wurden.
Der Sender radio hagen hat von der Veranstaltung berichtet. Den Beitrag können Sie sich hier anhören.

LAP Hagen
LAP Hagen
LAP Hagen
LAP Hagen

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LAP Witten

Unter dem Motto „Denkanstöße“ präsentierte die Kulturinitiave Stellwerk am Aktionstag drei Künstlergruppen.
Gestartet wurde mit „Wie schmeckt dein Leben?“, eine der jüngsten Produktionen der Bochumer Regisseurin Lene Keckeisen.
Gemeinsam mit insgesamt 16 Menschen unterschiedlichster Herkunft erarbeitete sie ein schillerndes Theaterstück über das Drunter und Drüber in einer deutschen Großküche. Die Gäste fressen und der Chef macht Stress. Er selbst unterliegt den Regeln des Lebensmittelüberwachungs­amtes. Als eine neue Mitarbeiterin aus Pakistan erscheint, geschieht noch mehr: Erinnerungen an die Heimat werden wach. Eine Praline verzaubert die Mitarbeiter und bringt einen Hauch von Orient in den Arbeitsalltag. Die Küche wandelt sich in einen Ort der Begegnung, der Freude und Ausgelassenheit. Kann Chili unserem Leben Wärme geben? Kann Safran es bunter machen? Und was sagt eigentlich der Chef dazu? In diesem Stück mischen sich Fiktion mit realen Erlebnissen der Teilnehmer, Träume mit Alltagsbetrieb.
Mit einer Fotoausstellung und einem Reisebericht entführte Annie Sauerland die Gäste anschließend zum Gazastreifen. Sie arbeitete dort als Fotografin und begleitete zwei junge Schwestern (13 und 15 Jahre), die gegen alle gesellschaftlichen und politischen Widerstände mit der Fischerei den Lebensunterhalt für ihre Familie verdienen.
Abgerundet wurde der Abend mit einer Produktion von Dimitri Schwartz und Mascha Schneider, die mit Franz Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie“ die Geschichte der Menschwerdung erzählen und gewohnte Perspektiven mit satirischem Spiel ordentlich durcheinander bringen. 

Szene aus dem Theaterstück 'Wie schmeckt Dein Leben?'
Szene aus dem Theaterstück 'Wie schmeckt Dein Leben?'
Fotoausstellung und Reisebericht aus dem Gazastreifen
Szene aus 'Ein Bericht für eine Akademie'

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LAP Aachen

In Aachen diskutierte der Fachautor Maik Baumgärtner (Berlin) über das Thema NSU. Das „nö-Theater“ (Köln) führte das Stück „V wie Verfassungsschutz“ auf.
Die Veranstaltung im Service-Zentrum der RWTH Aachen fand als Kooperation zwischen dem Lokalen Aktionsplan und dem International Office der RWTH Aachen statt.
In Aachen begrüßten am frühen Dienstagabend Dr. Heide Naderer, Dezernentin für Internationale Beziehungen der RWTH Aachen, und Dominik Clemens, Koordinator des LAP Aachen, die rund 60 Besucher. Clemens erläuterte dabei, in Aachen habe man den inhaltlichen Schwerpunkt der Veranstaltung auf Neonazi-Terror und den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) gelegt.
Im ersten Teil der Veranstaltung las der Fachjournalist Maik Baumgärtner Passagen aus seinem gemeinsam mit Marcus Böttcher verfassten Buch „Das Zwickauer Terror-Trio. Ereignisse, Szene, Hintergründe“.
Nach einer kurzen Pause führte ab 20 Uhr dann das Kölner „nö-Theater“ sein Stück „V wie Verfassungsschutz“ auf.

LAP Aachen
LAP Aachen
LAP Aachen
LAP Aachen

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