LAP Altkreis Bitterfeld

Die Veranstaltung Polit-Talk war Teil des bundesweiten Aktionstages „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“. Der Tag wurde größtenteils selbstständig von den Kindern und Jugendlichen der Sekundarschule Muldenstein organisiert. Nach einer kurzen Begrüßung und Anmoderation mussten sich die beteiligten Politikerinnen und Politiker gleich in einer Speed-Talk–Runde den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellen.
In Kleingruppen stellten je drei Kinder und Jugendliche der achten bis zehnten Klasse je eine Frage an die Gesandten der Parteien, die eine Minute Zeit zum Beantworten hatten, bevor Sie zur nächsten Gruppe wechselten.
Die Fragen, die sich die Schülerinnen und Schüler vorher gründlich überlegt und ausdiskutiert hatten, reichten von „Wie schätzen Sie den Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt ein?“ über „Warum schicken wir Geld nach Griechenland und stecken es nicht in unsere Schulen?“ bis hin zu „Worin sehen Sie die Gründe für Amokläufe an Schulen?“.
Im Anschluss an den Speed-Talk setzten sich die Kinder und Jugendlichen in ihren Gruppen mit je einem Teamer zusammen, werteten die Antworten aus und überlegten sich kritische Nachfragen, die als Grundlage der nun folgenden großen Talkrunde genutzt wurden. Zentral und kontrovers wurden dann Fragen nach dem Umgang mit Neonazis in der Region diskutiert.
Mit dem Ende der Talkrunde präsentierten Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen in Dreiergruppen und mit Politikerinnen und Politikern noch Bilder, die sie im Laufe des Tages gemeinsam mit diesen gemalt haben. Das Thema der Zeichnungen war „Mein Deutschland in fünf Jahren“ und es zeigten sich die unterschiedlichsten Zukunftsideen.
In einem Workshop, der über den Tag verteilt stattfand, lernten Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse Grundübungen im Trommeln, die sie gegen Ende der Veranstaltung auf der Bühne präsentierten.

Speed-Talk
Zeichnen mit dem Thema 'Mein Deutschland in fünf Jahren'

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LAP Landkreis Wittenberg

Höhepunkt des Aktionstages im LAP Wittenberg war eine Konzertveran­staltung mit Esther Bejenaro und der „Microphone Mafia“. Die 88-Jährige ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.
Das Regionalfernsehen hat über die Veranstaltung berichtet. Das Video können Sie sich hier ansehen.

Konzertveran­staltung mit Esther Bejenaro
Konzertveran­staltung mit Esther Bejenaro

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LAP Altmarkkreis Salzwedel

Am 10. April 2013 fand unter dem Motto „Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz“ die 24. Kreistagssitzung des Altmarkkreises Salzwedel statt.
Landrat Michael Ziche informierte über die Ergebnisse nach mittlerweile 6 Jahren „Lokaler Aktionsplan“ im Altmarkkreis Salzwedel. So seien von der Landeszentrale für politische Bildung bereits 5 Schulen im Kreis mit dem Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden.
Darüber hinaus wurde dem Altmarkkreis Salzwedel im September 2008 der Titel „Ort der Vielfalt“ verliehen. Eines der Hauptziele sei erreicht worden: Die Bürgerinnen und Bürger des Altmarkkreises Salzwedel seien gegenüber rechtsextremistischem Gedankengut sensibilisiert und lehnen dieses ab.
Ministerpräsident Reiner Haseloff, der gleichzeitig Schirmherr des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt ist, hielt ein Grußwort und las anschließend Auszüge aus den Tagebüchern von Victor Klemperer.
Das gesamt Programm wurde umrahmt durch Lieder und Zitate, vorgetragen von Charlotte Knappstein und Torsten Urban. Darüber hinaus zeigte Michaela Maxi Schulze (Theater der Altmark Stendal) Auszüge aus dem Theaterstück „100% dabei - 100% daneben“.

Ein Video von der Veranstaltung können Sie sich auf der Internetseite des Altmarkkreises Salzwedel ansehen.

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LAP Mansfeld-Südharz

Der Landkreis Mansfeld-Südharz beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag mit einer kostenlosen Theateraufführung. Das Stück „Furcht und Elend“ von Bertold Brecht wurde im Ludowinger Saal der Musikschule Mansfeld-Südharz durch die Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben inszeniert. In beeindruckender Weise stellten die Darsteller Alltagsszenen aus dem Leben einfacher Menschen in der NS-Zeit dar.
Verrat, Spionage und Angst gehörten zum Alltag der Menschen. In der Pause und nach der Aufführung, entstand an der „Saftbar“ eine lockere Gesprächsrunde. Mit einem kühlen alkoholfreien Cocktail, unterhielten sich die Zuschauer sehr anregend.

1. Szene – Der Verrat
1. Szene – Der Verrat
Auch in der Familie gab es keinen Rückzug in ein unpolitisches Leben.
Auch in der Familie gab es keinen Rückzug in ein unpolitisches Leben.
Die Cocktails wurden von allen Zuschauern gern angenommen.
Die Cocktails wurden von allen Zuschauern gern angenommen.
Zuschauer im Gespräch
Zuschauer im Gespräch

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