Aachen: Tanzen statt Kicken

Innerhalb eines Projektes des LAP Aachen tauschten Spieler/-innen der Alemannia-Jugend den grünen Rasen gegen den Tanzboden aus und drehten einen Tanzfilm: "Gegen Rassismus, Extremismus und Gewalt".

Die jungen Leute haben für den Film-Clip die Texte des Rap-Songs selber gedichtet, die Musik komponiert und Tanzeinlagen einstudiert. Clubintern soll damit der Teamgeist gestärkt und extern eine Botschaft vermittelt werden: Alle Clubmitglieder und Fans sind gleich, auch oder gerade weil sie aus vielen verschiedenen Nationen stammen. Ein wichtiges Signal für die Jugendlichen ist zudem, dass auch Nazim Sangaré aus der ersten Mannschaft von Alemannia Aachen beim Rap-Projekt mitmacht.

Der durch rassistische und gewaltbereite Vorkommnisse durch einige Fans in die Schlagzeilen geratene Fußballclub will diesen Clip später auch bei Heimspielen des Vereins im Stadion auf der Großleinwand abspielen. Der Film will zeigen, dass junge Menschen eine Vorbildfunktion einnehmen können und dazu auffordern, dass alle von Extremismus gefährdeten Fans umdenken müssen.

Der Clip ist Teil eines mehrstufigen Projektes des LAP Aachen mit dem genannten Tanzprojekt, weiteren Projekten zu den Themen Lyrics und Songs, Graffiti, Foto und Video. An dem Projekt sind neben dem Fußballclub auch die Volkshochschule Aachen und die Aachener Initiative "Jugend im Kampf gegen Gewalt" beteiligt.

Sie können sich den Film (1 Minute 51 Sekunden) hier anschauen.

Auf der Seite des Projekts „Kampf gegen Gewalt“: http://www.kampfgegengewalt.com/ finden Sie weitere Informationen.

LAP Aachen: http://lap-aachen.de

Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.como.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com
Ausschnitte aus dem Video, Quelle: youtube.com